Autor: Prof. Dr. Jürgen Treffert
| Eingabe
| Detaillierte Prozessbeschreibung
| Ausgabe
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- Dokumentation
- Handbücher
- Glossar
- Styleguides
- Wissensdatenbank
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- Ziel
- Wikis sind wichtige Bausteine eines vereinfachten Wissens- und Kommunikationsmanagements in Projekten. Im Vordergrund steht die kollaborative Erstellung von Dokumenten durch Teams.
- Methodenart
- Kommunikationsmethode
- Prozessgruppe
- Information & Dokumentation & Kommunikation
- Projektphase
- Initialisierung, Definition, Planung, Steuerung, Abschluss
- Geeignet für
- mittlere und größere Projekte
- Benötigte Hilfsmittel
- Wiki Software
- Zeitaufwand
- ein Tag zur Implementierung, ein Tag zur Schulung.
- Stärken
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- kostengünstige Implementierung
- Zugriff von jedem System, das einen Internetzugang hat
- kooperatives Werkzeug
- Teamkontrolle
- volle Rechte für alle
- leichte Änderungsverfolgung
- Schwächen
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- ein hohes Maß an Selbstdisziplin ist nötig
- beim erstmaligen Einsatz in einem Projekt fehlen Richtlinien und Vorlagen
- besondere Absicherung von vertraulichen Dokumenten nötig
| Quelle
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- www.liferay.com
- Stuker, Jürg (03.12.2007), Vergleich: Blog - Wiki - Forum, in: Computerwoche.de
- Günter Drews / Norbert Hillebrand: Lexikon der Projektmanagement-Methoden. München: Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co.KG 2007, S. 265 ff.
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Stefan Landwehr schrieb am 31 August 2009 um 14:09 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Systematik des Methodenwürfels ist überzeugend und nachvollziehbar, hierfür meine Anerkennung. Einige Aussagen zu Methoden sind m.E. überarbeitungswürdig. Als Fachmann für Wikis erlaube ich mir folgende Anmerkung:
2 Tage für Implementierung und Schulung sind nur auf den ersten Blick passend. Ich bilde eine Analogie zu Windows und der Dateiablage. Hierfür dauert eine Implementierung und Schulung vergleichbar lang. In Konsequenz leiden Firmen jahrelang unter dem Chaos individueller Dateibennenungen und Ordnerstrukturen. In Wikis wird nun lediglich die Informationseinheit kleiner / andersartig. Statt eines Dokuments, einer Tabelle oder einer Präsentation speichert man nun eine Seite, also ein Informationselement. Wenn es keinen Konsens bzgl. der Einordnung des Bausteins gibt, hilft später der beste Suchalgorithmus nicht, zusammenhängende, sinnvolle Informationen mit Mehrwert zu finden.
Aus meiner Erfahrung plädiere ich für vorherige Überlegungen zu einer Informationsstruktur (ja, auch wenn ein Wiki besonders geeignet ist, implizite und weitgehend unstrukturierte Informationen festzuhalten). Erst dann wird aus der Menge der vielfältigen Beiträge ein konsolidierbares, aussagekräftiges Ganzes.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Landwehr
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Kommentare zu "PM Methoden: Wikis"