Unter Methoden verstehen wir pragmatisch standardisierte, strukturierte und wiederholbare Vorgehensweisen und Arbeitsabläufe, die Teammitarbeiter bei der Projektarbeit unterstützen und zu wirksamer Arbeit bei geringem Zeitaufwand führen.
Grundlegende Aufgabenstellungen zum Einsatz von PM-Methoden sind:
Dementsprechend teilen wir unsere Methoden ein in:
Die Lösung eines Problems wird dann als kreativ empfunden, wenn sie abseits der „ausgetretenen Pfade" gefunden wird, aber gleichzeitig auch zuverlässig und praktisch durchgeführt werden kann. Die Lösung muss „funktionieren", sonst handelt es sich lediglich um eine originelle, nicht um eine kreative Idee. Um zu einer solchen Lösung zu kommen, bedient man sich verschiedener Methoden, den Kreativitätsmethoden.
Wir unterscheiden intuitive von diskursiven Kreativitätsmethoden. Intuitive Kreativitätsmethoden fördern Gedankenassoziationen und liefern in einem kurzen Zeitraum sehr viele Lösungsvorschläge. Die bekannteste intuitive Kreativitätsmethode ist das Brainstorming. Diskursive Kreativititätsmethoden gehen den Weg eines systematischen Lösungsprozesses durch Abwandlung, Verfremdung oder Umkehrung von zu lösenden Problemen.
Analysemethoden sind Methoden zum Erkennen von Strukturen und zum Bearbeiten von Problemen. Es sind strukturierte, methodenunterstützte Vorgehensweisen. Mit den Analysemethoden werden Bestandsaufnahmen durchgeführt. Systeme bzw. die vorhandenen Systemelemente werden festgestellt und strukturiert. Sie dienen z. B. auch zur Abgrenzung von Systemen und deren Umwelt.
Von der Aufgabe her können unterschieden werden: Methoden zur Analyse von Zielen, zur Situationsanalyse bzw. Beschreibung aktueller Zustände, aber auch Methoden zum Erkennen externer Einflussgrößen und Erkennen der Wirkungen auf Systeme.
Prognosemethoden dienen zur Darstellung und Vorhersage zukünftiger Zustände von Systemen. Dies wird erreicht durch Fortschreibung und Trendentwicklung von Ist-Daten in die Zukunft. Die Aussagen sind dann realistisch, wenn alle Annahmen über das Systemverhalten und die Änderungen der Einflussgrößen auch wirklich eintreffen. Stärkere Systemänderungen werden bei diesen Methoden im Regelfall nicht berücksichtigt. Man geht von weitgehend konstantem Systemverhalten aus. Prognosen sind denkbar bezüglich der Voraussage bestimmter Ereignisse, möglicher Entwicklungen und Trendentwicklungen.
Mehrere ähnliche Alternativen stehen zur Auswahl, mehrere Personen sind am Entscheidungsprozess beteiligt: Problemfelder und Randbedingungen sind oft recht komplex und unübersichtlich, Zielkonflikte müssen beachtet und Kompromisse, die für alle am Prozess Beteiligten akzeptabel sind, sollten gefunden werden. Dies macht transparente Entscheidungsprozesse und klare, verständliche Bewertungsmethoden erforderlich.
Bewertungsmethoden sind formale, systematische, standardisierte und objektive Entscheidungshilfen zum transparenten Vergleich von Alternativen. Gegenüber rein gefühlsbetonten, subjektiven Bewertungsmethoden bieten sie den Vorteil der späteren Nachvollziehbarkeit und erreichen damit eine höhere Akzeptanz bei den Beteiligten
Die Teams bereiten in der Projektarbeit die Auswahl von Alternativen vor und sind damit am Entscheidungsprozess indirekt beteiligt. Nach der Bewertung werden Entscheidungen von den dafür autorisierten „Machtpositionen" wie Geschäftsführung, Lenkungsausschuss oder Projektleitung getroffen.
Zu den Kommunikationsmethoden zählen wir die Methoden, die vorwiegend -aber nicht ausschliesslich- dem Informations- und Kommunikationsmanagement dienen. Zu den Methoden des Informationsmanagement zählen die Methoden zur
Methoden des Kommunikationsmanagements unterstützen die aktive und zielgerichtete Verwendung der Information. Die Analyse der Stakeholder als Adressaten der Kommunikation, die Beschreibung der Kommunikationsziele, der Kommunikationswege und Kommunikationsinhalte gehören zu den Methoden des Kommunikationsmanagements.
Zu den Planungsmethoden gehören Methoden zur Planung
Zu den Steuerungsmethoden zählen wir Methoden den Projektstatus bezüglich des Liefer- und Leistungsumfangs, der Termine, der Finanzmittel, der Projektorganisation und des Vertragszustandes zu evaluieren, Abweichungen festzustellen, mögliche Auswirkungen zu prognostizieren und Maßnahmen zu ergreifen um Abweichungen von den Zielvorgaben gegen zu steuern.
Steuerung eines Projektes bedeutet im Wesentlichen, das Projekt „entlang des Vertrags" zu managen, also weder weniger, noch mehr zu liefern, als das, was vertraglich vereinbart wurde.
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